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Abschied vom Dach der Welt - Fürs Erste

  • Autorenbild: Reinhold
    Reinhold
  • 17. März
  • 1 Min. Lesezeit
Die Anden und der Mond kurz vor Sonnenaufgang.
Die Anden und der Mond kurz vor Sonnenaufgang.

Heute geht es zurück nach Hause! Meine Arbeit hier ist fürs Erste getan, in den nächsten Wochen kann ich von Bonn aus arbeiten, bevor ich dann später (voraussichtlich im Juni) wieder komme, um weitere Tests mit dem CCAT-Teleskop, das dann ein gutes Stück fertiger sein wird als jetzt, durchzuführen.


Die vergangenen vier Wochen hier gehören sicher zu den intensivsten Zeiten meines Berufslebens! Nicht nur die extreme Lage unserer Teleskopbaustelle und die grandiose Landschaft, die ich nicht müde werde zu bewundern, machen die Arbeit hier unvergesslich. Auch die Kameradschaft, die sich unter diesen herausfordernden Umständen über Sprachbarrieren und persönliche und berufliche Unterschiede hinweg zwischen den Menschen am Teleskop einstellt, habe ich sehr genossen.


Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht sieht: In den vergangenen Wochen hat sich ei unserem Teleskop viel getan!
Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht sieht: In den vergangenen Wochen hat sich ei unserem Teleskop viel getan!

Es bedrückt mich ein wenig, daß ich diesen Blog nicht so oft und regelmäßig habe bedienen können, wie ich mir das vorgestellt hatte. Die Arbeitstage waren zu lang und zu anstrengend, nie weniger als 10 Stunden, häufig deutlich länger, und das meistens auf 5.600 m Höhe; danach ist man einfach zu geschafft, um mehr als das Nötigste zu erledigen. Und auch die freien Tage waren spärlich: Drei Sonntage in vier Wochen...


Ich will daher diesen Blog heute nicht beenden, sondern werde ihn in den nächsten Wochen von Deutschland aus weiterführen. Ideen für Themen habe ich reichlich, Bilder ebenso (z.T. aus früheren Aufenthalten hier) - Ihr dürft also gerne dranbleiben.


Ein letzer Blick auf die grandiose Landschaft und die Antennen des ALMA-Observatoriums weit unter uns.
Ein letzer Blick auf die grandiose Landschaft und die Antennen des ALMA-Observatoriums weit unter uns.

 
 
 

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