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Warum genau bin ich denn nun in Chile gewesen?
Ein Teil meiner Arbeitsumgebung: IT-Ausrüstung im Teleskop Inzwischen bin ich jetzt wieder seit einer reichlichen Woche zu Hause, habe mich von der doch sehr anstrengenden Zeit in Chile wieder ganz gut erholt, und mache mich also daran, mein Versprechen einzulösen, in diesem Blog weiter über meine Arbeit am CCAT-Teleskop zu berichten. Da habe ich es dann doch leichter: Kollegen bei mechanischen Arbeiten auf dem Hubsteiger. Warum war ich eigentlich in Chile? Kann ich meine Arb

Reinhold
27. März2 Min. Lesezeit


Abschied vom Dach der Welt - Fürs Erste
Die Anden und der Mond kurz vor Sonnenaufgang. Heute geht es zurück nach Hause! Meine Arbeit hier ist fürs Erste getan, in den nächsten Wochen kann ich von Bonn aus arbeiten, bevor ich dann später (voraussichtlich im Juni) wieder komme, um weitere Tests mit dem CCAT-Teleskop, das dann ein gutes Stück fertiger sein wird als jetzt, durchzuführen. Die vergangenen vier Wochen hier gehören sicher zu den intensivsten Zeiten meines Berufslebens! Nicht nur die extreme Lage unserer Te

Reinhold
17. März1 Min. Lesezeit


San Pedro de Atacama - Touristischer Hotspot in der Wüste
Sicher nicht das typische Bild zu San Pedro... San Pedro de Atacama ist sicherlich der touristische Hotspot im Norden Chiles. Wenige tausend Einwohner treffen auf etwa 200.000 Touristen, die jedes Jahr den Ort besuchen. Neben Chilenen und Touristen aus anderen Ländern Südamerikas auch viele Europäern. Bei meinem Flug von Santiago nach Calama (etwa eine Autostunde von San Pedro entfernt) saß dann auch prompt ein deutscher Tourist neben mir. Einen Platz weiter dann ein anderer

Reinhold
8. März2 Min. Lesezeit


Dünne Luft - Arbeiten auf dem Dach der Welt
Als Kind der 60er-Jahre wußte ich natürlich genau, was ich werden wollte: Astronaut! Naja, es wurde mir dann doch bald klar, daß das schwierig werden würde; aber in gewisser Weise habe ich es dann doch fast geschafft: in 5.600 m Höhe ist man halb im Weltall. Zumindest, was den Luftdruck und damit den Sauerstoff, der zur Verfügung steht, angeht; davon ist nur noch die Hälfte da. Und das macht sich bemerkbar: Denken geht durchaus langsamer, und körperliche Aktivität ist anstren

Reinhold
1. März2 Min. Lesezeit


CCAT - unser seltsames Teleskop
CCAT ist ein Radioteleskop, und Radioteleskope sind große Metallschüsseln. Jeder glaubt das zu wissen, der schon einmal das 100m-Radioteleskop in Effelsberg besucht hat. (Übrigens ein sehr lohnender Ausflug von Bonn aus!) CCAT allerdings sieht völlig anders aus, eher eine Kiste, die sich in alle Richtungen drehen läßt. Sehr seltsam. Das soll ein Radioteleskop sein? Das fertige CCAT-Teleskop in einer Computeranimation. Allerdings befinden sich in dieser Kiste zwei jeweils 6 M

Reinhold
25. Feb.2 Min. Lesezeit


In der Oase APEX Basecamp
Einen krasseren Gegensatz kann man sich fast nicht vorstellen: Während wir in 5.600 m Höhe bei winterlichen Bedingungen in einer Marslandschaft (zugegeben: gestern mit Schnee, den gibt es auf dem Mars nicht) arbeiten, lebe ich ansonsten im APEX Basecamp in 2.400 m Höhe im Grünen bei 30 Grad. Das Basecamp liegt am äußersten Rand von San Pedro de Atacama, einer Oase, die schon seit Jahrtausenden besiedelt ist. Hier sammelt sich in einer großen Senke das wenige Wasser, das von d

Reinhold
22. Feb.2 Min. Lesezeit


Auf dem Dach der Welt
Blick vom Dach der Welt nach Süden Mein Dach der Welt liegt auf 5.600 m Höhe, knapp unter dem Gipfel des Cerro Chajnantor. Der Blick in drei von vier Himmelsrichtungen ist atemberaubend. Nach Süden blickt man weit entlang der Achse der Anden. Da die Luft extrem klar ist, scheinen die Berge nahe zu sein, obwohl sie sicherlich mehr als 100 km entfernt sind. Unter uns die Chajnantor-Hochebene, auch sie immerhin etwa 5.000 m. Dort stehen die meisten anderen Radioteleskope, die in

Reinhold
22. Feb.1 Min. Lesezeit
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